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Die Konsolidierung (von lat. con- = zusammen und solidare = festigen) bezeichnet einen steuerrechtlichen und finanzwirtschaftlichen Vorgang, bei dem bestimmte betriebswirtschaftliche Vorgänge vereinigt werden.

Die Konsolidierung wird meist bei Unternehmen einer Gruppe angewandt, die sich im Hinblick auf wirtschaftliche, finanzielle und personelle Aspekte überschneiden. Das kann insbesondere im Verhältnis einer Muttergesellschaft zur Tochtergesellschaft der Fall sein.

Beispiele

Im besonderen Zusammenhang der Konsolidierung sind zu nennen:

  • die gemeinsame Abgabe von Steuervoranmeldungen und -erklärungen (z. B. USt-Voranmeldung oder KSt-Erklärung)
  • der Konzernabschluss einer Unternehmensgruppe
  • Umwandlung von kurzfristigen Verbindlichkeiten in langfristige Verbindlichkeiten
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