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Achtung, der Begriff Abschreibung ist von der AfA abzugrenzen!

Die Abschreibung gemäß § 253 (3) HGB ist ein Begriff aus dem Handelrecht. Mit der Abschreibung werden die AK / HK des betrieblichen Wirtschaftsguts auf dessen Nutzungsdauer verteilt.

Die Abschreibung erfasst die Wertminderung des Anlageguts in Folge von

  • natürlichem Verleiß (Witterung, Gebrauch, Defekte, usw.) oder
  • wirtschaftlichem Verschleiß (technische Innovation, Nachfrageänderung, usw.)

Diese Abschreibung ist als Betriebsausgabe (Gewinneinkünfte bwz. Werbungskosten (Überschusseinkünfte) sofort abzugsfähig.

In der Buchführung stellt die Abschreibung einen Aufwand dar, der auf die entsprechenden Konten gebucht wird. Dadurch mindert sich der steuerpflichtige Gewinn, wodurch sich eine Steuerersparnis für den Steuerpflichtigen ergibt.

Mit der Abschreibung bietet der Staat außerdem einen Anreiz für Ersatzinvestitionen.

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